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Herzlich willkommen in Bad Schussenried
Herzlich willkommen in Bad Schussenried

Cittaslow – Netzwerk lebenswerter Städte

Cittaslow ist das internationale Markenzeichen für Gemeinden, die sich um eine höchstmögliche Lebensqualität für ihre Bürger, Unternehmer und Gäste bemühen. Seit 2010 trägt die Stadt Bad Schussenried dieses Siegel, das alle fünf Jahre nach einer eingehenden Prüfung erneuert wird. Kern des Cittaslow-Prädikats ist eine herausragende Netzwerkarbeit der ausgezeichneten Kommunen untereinander sowie die Weiterentwicklung lokaler Identität in einer globalisierten Welt. Cittaslow erstreckt sich über 25 Länder.

Cittaslow-Städte …

pflegen überlieferte Traditionen und stehen gleichzeitig für Innovation.

entwickeln wertvolle Naturräume und setzen sich für die biologische    Vielfalt ein.

stehen  für Lebensqualität und Nachhaltigkeit.

stellen den Menschen in den Mittelpunkt.

fördern Regionalität und kurze Versorgungswege.

In Bad Schussenried laden sanfte Hügel, weite Wiesen und Wälder, Seen und Weiher sowie Ried- und Moorlandschaften zu einer entschleunigenden Wander- oder Radtour ein. 

Die Ziele der Cittaslow-Vereinigung

    Nachhaltige Umweltpolitik

    • Innovative Technologien fördern
    • Schonung der natürlichen Ressourcen
    • Regionalverträgliche Konzepte
    • Steigerung der Energieeffizienz

    Charakteristische Stadtstruktur

    • Stadtgeschichte als Entwicklungspotenzial
    • Behutsame Stadterneuerung
    • Nachhaltige Stadtentwicklung

    Gastfreundschaft

    • Qualitätsorientierte Gastronomie
    • Pflegen von Städtepartnerschaften
    • Weltoffenheit und Herzlichkeit

    Kultur und Traditionen

    • Wahrung von regionalen Besonderheiten
    • Förderung von Veranstaltungen
    • Kulturelle Einrichtungen erhalten

    Typische Kulturlandschaft

    • Vielfalt von Flora und Fauna schützen
    • Charakteristische Eigenart bewahren
    • Schönheit der Landschaft aufzeigen

    Regionaltypische Produkte

    • Bewahrung traditioneller Herstellung
    • Unterstützung natürlicher Produktionsabläufe
    • Kurze Wege

    Regionale Märkte

    • Förderung der Direktvermarktung
    • Veranstalten von Wochenmärkten
    • Schaffung regionaler Wirtschaftskreisläufe

    Bewusstseinsbildung

    • Geschmacks- und Sinnesschulung
    • Förderung der regionalen Identität

    CITTASLOW-Stadt Bad Schussenried

    Cittaslowtag feiert Bewusstsein in Bad Schussenried

    Am sonnigen, wenn auch kühlen 15. Oktober öffnete Bad Schussenried seine Tore für einen unvergesslichen Tag der Entschleunigung, des Genusses und der Gemeinschaft - den "Cittaslow Tag". Trotz des kühlen Wetters war die Veranstaltung gut besucht, und die Besucher  wurden mit einer Fülle von Attraktionen belohnt.

    Die war geschmückt mit "Gut-in-Schuss-Inseln": Auf zahlreichen Liegestühlen konnte man Platz nehmen, tief durchatmen und den Moment genießen, begleitet von handgemachter Musik aus der Region, einschließlich der Uraufführung eines eigens für diesen Tag komponierten Cittaslow-Liedes von Wolfgang Dangel. Auch der Einzelhandel war zufrieden mit der Besucherzahl und der Stimmung der Gäste, die von nah und fern kamen.

    Ein Höhepunkt des Tages war zweifellos die Vielzahl an Cittaslow-Partnern, die vor Ort waren und den Besuchern an ihren Ständen Informationen boten. Energieexperten standen vor dem Rathaus bereit, um über Energieeffizienz zu sprechen und Tipps für nachhaltigere Entscheidungen zu geben. Das Rathaus öffnete seine Türen für Einblicke in wichtige städtische Projekte wie den Breitbandausbau, und die Schussenoffenlegung. Eine von Frau Arnold geführte Stadtführung bot den Teilnehmern die Möglichkeit, in die reiche Geschichte der Stadt einzutauchen.

    Eintritt frei: Die jüngsten Besucher wurden mit einem aufregenden Kinderprogramm verwöhnt, darunter Clown Benjy Balloon, Torwandschießen, Ponyreiten, Kinderflohmarkt, Bogenschießen, Puppentheater, Führungen und das alles gratis, dank dem großen Engagement des Gewerbe- und Handelsvereins.

    Die Besucher konnten sich an kulinarischen Köstlichkeiten erfreuen. Die Bandbreite reichte von schwäbischen Kässpätzle und Dinnede bis zu exotischen Spezialitäten, Wildmaultaschen bis hin zu Zwiebelkuchen und Most. Die Vielfalt der gastronomischen Angebote spiegelte die Vielfalt der Stadt wider.

    Der "Cittaslow Tag" in Bad Schussenried war nicht nur ein verkaufsoffener Sonntag, sondern ein Versprechen an eine bewusste Lebensweise. Dieser Tag war mehr als nur eine Veranstaltung - er war eine Feier des Lebens und der Werte, für die die Cittaslow-Bewegung steht. Er erinnerte uns daran, dass es in der Ruhe und Achtsamkeit liegt, dass wir die wahre Schönheit des Lebens entdecken können.

    Dinnertafel und lange Einkaufsnacht "schlemmen-schauen-shoppen"

    Im zweijährigen Rhythmus feiern die Bad Schussenrieder Ihre Dinnertafel und lange Einkaufsnacht. Sie beginnt mit einer feierlichen Begrüßung durch den Bürgermeister und dem Vorsitzenden des Gewerbe- und Handelsvereins vor dem Rathaus.

    Für Genießer wird mitten auf der Wilhelm-Schussen-Straße eine 500 Meter lange Dinnertafel aufgebaut, an der von 18 bis 22 Uhr kulinarische Köstlichkeiten von der heimischen Gastronomie angeboten werden.

    Bad Schussenried ist Mitglied in der internationalen Vereinigung der lebenswerten Städte, genannt „Citta Slow“ und hier wird genau das gelebt: Regionaltypische Produkte, Geschmack und Qualität, Bewusstseinsbildung, Kultur und Traditionen. Zur Unterhaltung spielen verschiedene Live-Bands entlang der festlich gedeckten Tafel.

    Zusätzlich informieren die Bad Schussenrieder Handwerker und Gewerbetreibenden in der Innenstadt entlang der Wilhelm-Schussen-Straße über ihre Leistungen. 

    Für jeden war was dabei „Bad Schussenried – offen für Sie“ lautet der Slogan des Gewerbe- und Handelsvereins.

    Plätzchenbackaktion mit Grundschülern zusammen mit dem Bürgermeister

    Im Rahmen einer „cittaslow“ Weihnachtsaktion haben die Erstklässler der Drümmelbergschule mit Bürgermeister Achim Deinet Plätzchen gebacken. Im Anschluss an das Backen hatten die Erstklässler noch die Gelegenheit, Fragen an den Bürgermeister zu stellen.

    Ziel der Veranstaltung war es einerseits, das Thema „cittaslow“ in den Schulklassen zu kommunizieren und das Miteinander von „Groß und Klein“ zu fördern. Hierbei haben sich Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse sehr stark engagiert. Sie haben nicht nur den Teig vorbereitet, sondern auch die Erstklässler tatkräftig beim Plätzchenbacken unterstützt. So haben sie in Gruppen mit jeweils 4 Kindern 1,5 Stunden Teig ausgerollt, Plätzchen ausgestochen und gebacken. Achim Deinet ist dabei von Gruppe zu Gruppe gezogen um die Erstklässler beim Backen zu unterstützen. Für viele der Kinder war dies etwas ganz Besonderes, da sie sich unter dem Beruf des „Bürgermeisters“ nur sehr wenig vorstellen konnten.

    In der anschließenden Fragerunde zeigten die Erstklässler reges Interesse am ihm. Dabei wollten sie zum Beispiel wissen, warum denn alle auf den Bürgermeister hören und was er so in seiner Freizeit treibt. Wichtig war es natürlich auch noch zu erfahren, ob er Freunde hat, was sein Lieblingsessen ist und wie viele Kinder er hat. Auch die Neuntklässler waren bei der Fragestunde dabei und verfolgten gespannt die Antworten von Herrn Deinet.

    Für Herrn Deinet war dies auch ein ganz neues Projekt:„Es hat sehr viel Spaß gemacht mit den Kindern zu backen und sich mit ihnen zu unterhalten. Ich war ganz überrascht, wie toll die Kinder schon selbstständig backen können“, so Achim Deinet. Sein besonderer Dank galt den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 und 1 sowie der Schulleitung und den Erstklasslehrerinnen für die Vorbereitung und Durchführung der Aktion. Die gebackenen Plätzchen wurden bei der Waldweihnacht des „Hegerings“ zugunsten der "Lachmuskel Klinik-Clowns" des Kinderkrankenhauses in Ravensburg verkauft.

    SCHUSSENRIEDER Brauerei wird cittaslow- Partnerbetrieb

    Zum Auftakt des diesjährigen Magnus- Heimat- und Kinderfestes durfte Michael Ott von der SCHUSSENRIEDER Brauerei die cittaslow Auszeichnung von Bürgermeister Deinet entgegennehmen.

    Die Stadt Bad Schussenried ist seit 2009 Mitglied der Vereinigung cittaslow- lebenswerte Städte in Deutschland. Cittaslow ist das internationale Markenzeichnen für Gemeinden, die sich um höchstmögliche Lebensqualität für ihre Bürger, Unternehmer und Gäste, sowie um eine nachhaltige Stadtentwicklung bemühen. Cittaslow Deutschland mit seinen 25 Mitgliedsgemeinden steht für Qualität, Fortschritt, Naturnähe und Biodiversität. Nachhaltigkeit ist für das Netzwerk das Schlagwort in seinen Aktivitäten. Cittaslow pflegt Traditionen, lokales Kulturgut und steht für Innovationen. Zudem sind Aktionen für den sozialen Zusammenhalt in der Gemeinde bedeutend. Cittslow soll mit neuen Bürgerprojekten die alte und neue Armut bekämpfen und will das Ehrenamt fordern.

    Die Stadt Bad Schussenried ist zudem im Energiebereich vorbildlich unterwegs und wurde hierfür schon zum 3. Mal mit dem EEA-Gold-Award ausgezeichnet. Neben touristischen Veranstaltungen, wie Spezialitätenmarkt, Dinnertafel und Serenadenkonzerten, werden auch innerstädtische Bauprojekte, wie der Innenstadtsanierung, umgesetzt. Um die Marke cittaslow noch mehr publik zu machen, werden nun auch Unternehmen, die die Kriterien der Marke erfüllen, ausgezeichnet. Vor der Pandemie durfte bereits der Kartoffelhof Daiber die cittaslow Auszeichnung erhalten. Nun darf auch die SCHUSSENRIEDER Brauerei mit der Marke cittaslow werben. „Für uns als Stadt ist die Erlebnisbrauerei ein sehr wichtiger Partner und großer Arbeitgeber. Regionale Produkte, nachhaltige Wirtschaftskreisläufe und gelebte Traditionen sprechen für die Auszeichnung“, so Bürgermeister Achim Deinet.

    Der Geschäftsführer der SCHUSSENRIEDER Brauerei, Herr Michael Ott, freut sich sehr über diese Auszeichnung: „Es ist schön zu sehen, dass unsere Arbeit, unsere Produkte und unser kulturelles Engagement so wertgeschätzt werden und wir nun ein Teil dieses Netzwerkes sein dürfen. Wir können uns mit den cittaslow Kriterien identifizieren und leben diese in unserem Unternehmen, nicht zuletzt mit dem Fuhrmannstag.“

    In Zukunft will die Stadt gemeinsam mit der Brauerei weiter an der Marke cittaslow in Bad Schussenried arbeiten und weitere Projekt initiieren.

    „Petri Heil“ am Federsee in Bad Buchau

    Die Seenlandschaft der Region Bad Buchau und Bad Schussenried bietet viel Platz zum Durchatmen und Eintauchen. Hier gibt es einiges zu erleben und zu entdecken. Vor allem am Federsee kann man entschleunigende Lebensqualität genießen.

    Der Naturschutz steht im Federsee an vorderster Stelle. Deshalb ist Fischfang hier nur noch eingeschränkt möglich. Es gibt ein paar wenige Angler, die auf dem Federsee fischen dürfen – natürlich nur mit Angelschein. Einer davon ist Erwin Kniele. Seit 50 Jahren fischt er auf dem Federsee und kann viele schöne Geschichten davon erzählen. Das letzte Erlebnis ist das, mit einer dynamischen Gastronomin aus Bad Schussenried, die er auf den Federsee mithinaus genommen hat, um mit ihr einen Hecht für ihr Hecht-Menü zu fangen. Bianca Willnecker-Lotter ist die Inhaberin des Restaurants Klosterhof. Für sie war es ein unvergleichliches Erlebnis. Die Sonne strahlte und der Hecht ließ nicht lange auf sich warten. Petri heil! Ein prächtiger 82 cm langer Hecht war gefangen. Souverän holte Erwin das Prachtexemplar ins Boot. Dem delikaten Menü stand also nichts mehr im Wege.

    Bad Schussenried ist bekannt für Genuss und Lebensfreude. Das Klosterstädtchen gehört zur cittaslow-Vereinigung. Die Ziele von cittaslow sind eine nachhaltige Umweltpolitik, Gastfreundschaft, Kultur und Traditionen, eine typische Kulturlandschaft sowie eine charakteristische Stadtstruktur. Bad Schussenried bietet eine Vielzahl an Gastronomen, die vor allem für Gastfreundschaft, Regionalität, Qualität sowie Vielfalt stehen. Eine davon ist die Wirtin vom Klosterhof. Sie engagiert sich für die Region und lebt den cittaslow-Gedanke. So kam sie zu einem unbeschreiblichen Erlebnis auf dem Federsee, das sie, wie sie sagt, jederzeit gerne wiederholen würde.

    Antikmöbel-Spezialist Britsch wird cittaslow-Partner

    Das Thema Nachhaltigkeit ist längst nicht mehr nur temporärer Trend. Es bedeutet für immer mehr Menschen eine klare Form der Lebensführung und -philosophie. Dies spiegelt sich auch beim Wohnen und Einrichten wieder. Angesichts der Tatsache, dass die Lebenserwartung von Möbeln aufgrund der teils schlechten Verarbeitung und billigen Massenproduktion auf Kosten unserer (Regen-)Wälder in den vergangenen Jahren rapide gesunken ist, findet ein Umdenkprozess und damit einhergehend ein verändertes Konsumverhalten statt. Restaurieren und wiederverwerten ist angesagt.

    Muss es immer ein neues Möbel aus dem Einrichtungshaus sein, das meist nach wenigen Jahren wieder ausgedient hat? In Zeiten zunehmender Schnelllebigkeit und steigender Belastung der Umwelt, sehnen sich Menschen nach Entschleunigung und alternativen Möglichkeiten. „Bei all der äußerlichen Hektik geben uns die historischen Objekte ein Stück weit Beständigkeit und Ruhe“, erklärt Antikmöbel-Spezialist Georg Britsch den Zeitgeist. Antiquitäten sind längst nicht mehr nur in Wohnungen passionierter Sammler oder bei den Großeltern zu finden. Sie finden durch ihre Einzigartigkeit, Qualität und Langlebigkeit auch immer öfters einen Platz im Herzen von jungen Leuten. Freude an antiken Möbeln ist Upcycling in seiner besten Form. So begleiten uns Spuren von früheren Generationen in all unseren Lebensphasen. Was könnten diese Möbel uns wohl alles erzählen?

    Mit dem Verkauf und der Restaurierung antiker Möbel lebt Antikmöbel-Spezialist Georg Britsch den Nachhaltigkeitsgedanken und passt so wunderbar in die cittaslow-Bewegung.

    Cittaslow pflegt Traditionen, lokales Kulturgut und steht für Innovationen und Nachhaltigkeit. Das internationale Markenzeichnen bemüht sich um eine nachhaltige Stadtentwicklung. Die Stadt Bad Schussenried ist Teil davon und vergibt Auszeichnungen an Unternehmen, die die Kriterien von cittaslow erfüllen und den Gedanken der Entschleunigung leben – Unternehmen, wie dem von Georg Britsch. „Wir freuen uns sehr den Antikmöbel-Spezialist Britsch mit cittaslow aus zu zeichnen. Denn das Unternehmen trägt seinen Teil dazu bei, dass wir cittaslow sind und so durch nachhaltige und behutsame Stadtentwicklung Lebensqualität für alle schaffen,“ so Bürgermeister Achim Deinet.

    „Der Wunsch nach wertigen und authentischen Materialien zieht sich quer durch alle Altersgruppen“, weiß Antikspezialist Georg Britsch, denn Antik ist wohngesund: „Das, was heute die Luft in unseren Schlafräumen durch Schadstoffe in Leimen, Lacken oder Holzschutzmitteln beeinträchtigt, gab es damals schlicht noch nicht.“

    Neben dem Know-how um die besonderen Werkstoffe und Bearbeitungsmethoden der jeweiligen Stilepochen arbeiten die Antik-Spezialisten mit viel Liebe fürs Detail. Sie lassen die Handarbeit der alten Handwerksmeister wieder auferstehen und genießen nicht umsonst seit 35 Jahren einen hervorragenden Ruf in der Fachwelt. Das klingt nach einem Unternehmen, das die Auszeichnung von cittaslow verdient hat.

    „Unser Angebot an antiken Möbeln umfasst die nachhaltigen und regionalen Kriterien von cittaslow. Wir freuen uns deshalb auch sehr über diese Auszeichnung“, sagt Georg Britsch.

    Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach erhält cittaslow Zertifizierung

    Kurz vor Saisoneröffnung am 26. März 2023 wurde das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach mit der „cittaslow“-Zertifizierung ausgezeichnet. Bad Schussenried ist seit 2010 Mitglied der „cittaslow“-Vereinigung.

    Cittaslow ist das internationale Markenzeichen für Gemeinden, die sich um eine höchstmögliche Lebensqualität und Nachhaltigkeit für ihre Bürger, Unternehmer und Gäste bemühen. Wertvolle Naturräume und biologische Vielfalt sind dabei Kernkriterien. Weitere Ziele sind die Pflege von Traditionen, der Erhalt von Kultur- und Bildungseinrichtungen und die Bereitschaft für Innovationen. Das internationale Netzwerk „cittaslow“ fördert regionale Produkte, kurze Versorgungswege und die traditionelle Herstellung solcher Produkte.

    „Das Museumsdorf Kürnbach verkörpert die ‚cittaslow‘-Idee vollumfänglich in seinem Angebot. Wir sind daher sehr stolz, einen so attraktiven ‚cittaslow‘- Partnerbetrieb in Bad Schussenried zu haben“, sagt Bürgermeister Achim Deinet. Das Freilichtmuseum des Landkreises Biberach zeigt in rund 40 Gebäuden aus sechs Jahrhunderten, wie die Menschen früher in Oberschwaben gelebt und gearbeitet haben. In den Bauerngärten sind vergessene Gemüsesorten zu entdecken, im Kräutergarten kann viel Wissenswertes über Heil- und Küchenkräuter erfahren werden. Mit der Streuobst-App können Besucherinnen und Besucher auf den Streuobstwiesen des Museums historische Lokalsorten entdecken und sich zur Biodiversität informieren.

    „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, betont Landrat Mario Glaser bei der Übergabe des „cittaslow“ -Siegels. „Der ‚cittaslow‘-Gedanke spiegelt sich im Bildungsauftrag des Museums zur nachhaltigen Entwicklung ebenso wider wie in den vielen erfolgreichen Veranstaltungen.“

    Traditionshandwerk zum Anbeißen – Bäckerei Laux in Otterswang lebt den cittaslow-Gedanken

    Wer kennt es nicht: Ein köstlicher Duft von frisch gebackenem Brot weht zu einem herüber, so verführerisch, dass man kaum widerstehen kann. Öffnen sich dann die Türen der Bäckerei wird man eingehüllt in die Wärme und den unvergleichlichen Geruch der frischen Backwaren.

    Die Brotkultur in Oberschwaben ist unvergleichlich und das Jahrhunderte alte Handwerk auch heute noch fest in unserer Heimat verankert – Gott sei Dank, denn was gibt es Besseres als die knusprige Kruste und die lockere Krume von frisch gebackenem Brot?

    Die Stadt Bad Schussenried ist Teil des internationalen Markenzeichnen Cittaslow,  dieses bemüht sich um eine nachhaltige Stadtentwicklung. Cittaslow pflegt Traditionen, lokales Kulturgut und steht für Innovationen und Nachhaltigkeit. Es werden regelmäßig Aus-
    zeichnungen an das regionale Handwerk vergeben, die die Kriterien von cittaslow erfüllen.

    In der Bäckerei Laux in Otterswang findet man auch heute noch die hohe Kunst des Brot- und Seelenbackens, inzwischen bereits in der 4.Generation. Bäcker Christian Laux öffnet für uns die Türen der Backstube und erzählt uns, wieviel Arbeit und Herzblut in seinem „täglich Brot“ stecken.

    Die Bäckerei fand ihren Anfang bereits 1909, damals als Josef Laux im Schuppen neben dem Haus Brot backte, nachdem er in den Ruhestand gegangen war. Ab 3.30 Uhr am Morgen stehen die Bäcker und Lehrlinge in der Backstube damit Brote und Gebäck jeden Tag frisch für die Kunden gebacken werden können, alles nach den Rezepten des Opas.

    Doch kommen wir zurück zu der länglichen Köstlichkeit namens „Seele“. Es wird vermutet, dass der Name und die Bedeutung einen katholischen Ursprung haben. An „Allerseelen“ wurden früher kleine Brotlaibe, als Gabe, auf die Gräber gelegt. Daraus entwickelte sich mit der Zeit das Brauchtumsgebäck „Seele“.

    Es ist eine Kunst, richtige Seelen herzustellen und ihre Produktionsweise droht in Vergessenheit zu geraten, da sie viel Zeit und handwerkliche Erfahrung benötigt. Bäcker Christian Laux erklärt uns, dass er Seelen am allerliebsten herstellt. Hierfür wird der typische Teig aus 70% Weizen- und 30% Dinkelmehl angesetzt und von Hand mehrfach aufgedreht.

    Doch die wichtigste Zutat für diesen und alle anderen Teige ist die Zeit – sie ist entscheidend für schmackhafte Backwaren, die auch noch lange frisch bleiben.  Viele Teige, wie auch der Seelenteig, werden bereits am Vortag angesetzt oder müssen sogar jeden Tag „gepflegt“ werden, wie der klassische Sauerteig.

    Die Seelen-Rohlinge werden dann von Hand, mit Hilfe von Wasser, ausgebrochen, bevor sie mit einem „Seelenschießer“, einem langen hölzernen Schieber mit einer Rinne für den Teig, in den Ofen geschoben und direkt auf der Steinplatte ausgebacken werden. Diese Kunst beherrschen heute leider nicht mehr viele Bäcker und maschinell lässt sich eine richtige Seele einfach nicht herstellen.

    Auch sonst wird in der Backstube fast alles von Hand gemacht und außer Knetmaschinen findet man hier keine weiteren Maschinen – Handwerk pur also. Und das ohne chemische Hilfsstoffe, denn auch bei den Zutaten seiner Backwaren gibt es für den Bäcker keine Kompromisse.

    Genauso wichtig wie das Handwerk selbst ist für den Bäcker die Nachhaltigkeit seiner Produkte. Alle Lieferanten sind aus der Region und können so die Bäckerei mit kurzen Lieferwegen und frischen Produkten beliefern. Aus Überzeugung möchte Christian Laux auch keine weitere Filiale eröffnen: „So kann ich mich für die Qualität verbürgen und sehe auch genau, was jeden Tag gebacken wird und was übrig bleibt. Durch meine Präsenz kann ich die Wirtschaftlichkeit steuern und den Frischeanspruch garantieren.“ So bleibt das Sortiment klein aber fein, denn was bringt eine Riesenauswahl, wenn nachher alles gleich schmeckt? Christian Laux erklärt weiter: „Weggeworfen wird bei uns so gut wie nichts. Ich gehe jeden Abend und schaue was übrig geblieben ist und was damit geschehen soll.“

    Ab 17 Uhr gibt es die Vespertüte im Angebot und auch das Brot vom Vortag ist bei den Kunden sehr beliebt, denn sind wir mal ehrlich: welcher Schwabe weiß denn keine 50% Rabatt zu schätzen … Der Rest wird an Tafelläden geliefert oder weiterverarbeitet.

    Dem jungen Bäcker liegen auch das Arbeitsklima, seine langjährigen Mitarbeiter und die Azubis sehr am Herzen: „Azubis sind ein wichtiges Gut, das nicht ausgenutzt werden darf und die Work-Life-Balance meiner 20 Mitarbeiter ist mir sehr wichtig.“ So bleibt der Sauerteig, zum Glück, das einzig säuerliche in der Backstube.

    Frisch und lecker sind auch die Köstlichkeiten, die es im Café gibt. Hier trifft man sich zum Genießen, Erholen und Schwatzen – ein wichtiger Ort für die Dorfgemeinschaft, die dadurch gestärkt wird und den kleinen Ort noch lebenswerter macht. Jeden Sonntag gibt es köstliche Kuchen und Torten und so manche Hochzeitstorte der Konditorin wurde schon bis nach Konstanz geliefert.

    Ein Highlight für alle Schleckermäuler ist das jährliche Gießen der Schokohasen und Weihnachtsmänner. Bei der Ausstellung mit Vorführung kann jeder der köstlichen Lübecker Schokolade beim Schmelzen zusehen, das Handwerk kennenlernen und sich natürlich die Köstlichkeiten auf der Zunge zergehen lassen. Eine weitere Tradition, die Christian Laux so zu bewahren versucht, denn wo kann man heute noch handgegossene Schokoladenhasen finden?!

    In der Bäckerei Laux kommt vieles zusammen: Handwerk, Tradition, Familie, Herzlichkeit sowie Genuss und jeder der möchte, kann sich ein kleines Stück davon mit zu sich nach Hause nehmen. So schenken sie mit jedem Stück Gebäck einen Moment des Vergnügens, der Stärkung, des Beisammenseins oder der Ruhe, je nach dem was man gerade braucht, und das kann jeder der hier einkauft auch guten Gewissens genießen. Hier wird mit Herzblut gebacken und etwas anderes lässt sich Bäcker Christian Laux auch nicht aufs Brot schmieren.

     

    Bäckerei Laux, Hauptstraße 65, 88427 Bad Schussenried - Otterswang, Tel. 07525/8281, www.baeckereilaux.de

    Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 6.30 – 17.00  Uhr,

    Samstag: 6.00 – 13.00 Uhr, Sonntag: 13.30 – 16.30 Uhr

    „Im Wald und auf der Heide, da such ich meine Freude, ich bin ein Jägersmann!“

    So beginnt das deutsche Volkslied von Wilhelm Bornemann aus dem Jahr 1816. Doch was bedeutet es eigentlich, in der heutigen Zeit, ein Jägersmann zu sein? Die Bilder, die man im Kopf hat variieren von dem älteren Herrn in Grün, mit Dackel an der Leine, bis hin zum Besserverdiener, der ein Freizeitvergnügen sucht.

    Die Bejagung von Tieren erscheint heute zu Recht vielen fragwürdig und teilt die Gesellschaft in zwei Lager. Jedoch wissen Wenige was der Jäger in unseren Wäldern macht. Marko Ziller, Hegeringleiter Bad Schussenried, gewährt einen kleinen Einblick in das Traditionsehrenamt der Jagd. Denn entgegen der gesellschaftlichen Meinung geht es hier nicht nur um das Erlegen von Tieren, sondern, wie der Name uns schon verrät, auch um das Hegen und Pflegen von Wald und Wild.

    Nun fragen sich die meisten bestimmt erst einmal: Was genau ist denn ein Hegering?! Ein Hegering ist eine Untergliederung der Jägerschaften auf lokaler Ebene, nach den Kreisjägerschaften die kleinste Organisationseinheit der Jäger. So, da wir diese Frage nun geklärt haben, lasst uns auf die Jagd gehen – natürlich nur nach Informationen.

    Die Sehnsucht, durch die Wälder zu streifen und die Natur wieder zu entdecken, ist genau das, was viele dazu antreibt, die Ausbildung zum Jäger zu machen, die liebevoll auch das „grüne Abitur“ genannt wird. Kaum einer hat so ein umfangreiches Wissen über Tiere und Pflanzen, in unseren Wäldern, wie der Jäger. Die Hauptarbeit eines guten Jägers ist seine Präsenz im Revier. Er muss die Wildbestände kennen und den Überblick über sein Revier haben. „Wildmonitoring“ nennt man das heute, womit wohl die Zeit auf dem Hochsitz gemeint ist, verrät uns Herr Ziller schmunzelnd. Um dies richtig zu machen, benötigt man viel Zeit, die die Jäger ehrenamtlich leisten. 60-70% Prozent seiner Arbeit, erklärt Ziller, hätten mit dem Schießen an sich nichts zu tun.

    In Deutschland gibt es in den Wäldern fast keine reine Naturlandschaft mehr, sondern eine Kulturlandschaft, die durch menschlichen Eingriff gesteuert wird. So ist es mit den Wildbeständen auch. Die Jäger versuchen, durch bewusstes Schießen von Wild dem Selektionsmaß eines natürlichen Jägers nahe zu kommen, denn Großprädatoren wie Bären und Wölfe gibt es bei uns nicht oder kaum mehr. So fällt die Bestandsregulierung in das Aufgabenfeld eines Jägers. Doch warum muss denn der Bestand kontrolliert werden? Ein wichtiger Punkt ist es Waldschäden zu vermeiden und so die Aufforstung zu verbessern. Denn gerade Rehe verhindern oft durch den „Verbiss“, dass die Wälder hochkommen, in dem sie die jungen Bäume anknabbern. In der heutigen Zeit ist dies durch den Klimawandel noch wichtiger geworden, denn der Altbestand unserer heimischen Bäume wird auf Dauer dem Klimawandel nicht standhalten können. So müssen schon heute Bäume gepflanzt werden, die unserem zukünftigen Klima besser „gewachsen“ sind. Damit die Jungbäume eine Chance haben, zu wachsen, wird der Bestand der Rehe kontrolliert. Oft unterstützen die Jäger auch freiwillig den Förster bei der Pflanzung, legen Ruhezonen im Wald an, pflanzen Hecken oder schaffen Brutplätze für Vögel.

    Ein wichtiger Aspekt für die Jäger ist auch die Nachhaltigkeit. Denn erlegte Tiere werden verwertet, soweit es geht und werden damit auch wertgeschätzt. Der Jäger selbst weidet es aus und verarbeitet es weiter zu Lebensmitteln – regionaler geht es nicht.

    So ist der Bezug zu Fleisch als Lebensmittel für einen Jäger oft viel bewusster als für jemand der es beim Metzger oder im Supermarkt kauft.

    Auch der Seuchenschutz ist ein Grund für die Jagd. Gerade Füchse sind verbreitete Krankheitsüberträger, nicht nur wie angenommen von Tollwut, sondern auch z.B. der Geflügelpest. Und der Fuchs ist nun mal ein Streuner, der weit herumkommt. Aus diesem Grund wird auch hier der Bestand überwacht, denn der Fuchs hat, außer einem Auto, keine natürlichen Feinde hier. Auch die Verbreitung der Räude soll damit verhindert werden, einer schlimmen Krankheit von Füchsen, die daran jämmerlich zu Grunde gehen. Hier geht es nicht um das persönliche Vergnügen, denn oft hat der Jäger keinen persönlichen Vorteil, wenn er das Tier erlegt.

    Die ernsthafte Jagd sollte man also durchaus nicht nur als leichtfertiges Erschießen von Tieren beachten, die nur dem Vergnügen dient. Aber ist es wichtig, einiges zu hinterfragen und manches auch zu verbessern. Der Ökologische Jagdverband (ÖJV) hat sich zum Ziel gemacht, eine Alternative zur traditionellen Jagd, wie sie heute von konservativen Jagdverbänden verteidigt wird, aufzuzeigen und durchzusetzen. Dazu gehört zum Beispiel eine verstärkte Zusammenarbeit mit Natur- und Tierschutzverbänden, keine Winterfütterung des Wildes, um Überpopulationen zu vermeiden, verkürzte Jagdzeiten, um den Stress für das Wild zu reduzieren und Ablehnung der Fallenjagd. Man ist also auch hier auf Fortschritt und Anpassung an die heutige Zeit bedacht.

    Sicherlich eröffnet sich einigen hier ein neuer Blick auf das Waidwerk der Jagd, ein Handwerk mit Tradition, das auch dem Gemeinwohl dient und den Nachhaltigkeitsgedanken lebt. Nachhaltigkeit, Handwerk und Tradition – drei Ansätze, die genau das Widerspiegeln, was Cittaslow ausmacht. Die Stadt Bad Schussenried ist Teil des internationalen Markenzeichen Cittaslow, die Vereinigung lebenswerter Städte. Cittaslow Städte entwickeln wertvolle Naturräume, stehen für Lebensqualität und Nachhaltigkeit und pflegen überlieferte Traditionen. Auch der Hegering Bad Schussenried trägt dazu bei, den Cittaslow-Gedanken weiterzutragen. Das Weitergeben von Traditionen ist gerade in der heutigen Zeit ein hohes Gut und es ist schön, wenn sich Ehrenamtliche hierfür engagieren. Die Jagd ist sicher nicht jedermanns Sache, aber es steckt doch wesentlich mehr dahinter, als man glaubt. Und wer zufällig in den Genuss der Klänge der Jagdhornbläser mitten im Wald kommt, der sollte getrost stehen bleiben und sich dem Zauber der Musik mitten in der Natur hingeben, zu dem die Jäger ihren Teil beitragen.

     

    Wenn sich die Sonne neiget,

    Der feuchte Nebel steiget,

    Mein Tagwerk ist getan …

    Museumsdorf Kürnbach:  Freude an der Ursprünglichkeit – anpacken, entdecken und toben

    Mama, wie war denn das früher? Ja, wie war das eigentlich früher so? Viele Kinder haben heute keine Vorstellung mehr, wie das Leben vor 100 oder 200 Jahren so ablief – Schweinestall statt Spielekonsole und „auf d'r Gass“ statt Barbiehaus. Kommen Sie mit auf eine Zeitreise durch das Landleben …

    In der hektischen und überladenen Gegenwart ist es für Kinder wichtig, die Freude an der Ursprünglichkeit wieder zu entdecken. Im Museumsdorf Kürnbach gibt es Geschichte zum Anfassen und Mitmachen – so können Kinder aktiv erleben, wie Familien früher gelebt und gearbeitet haben. Also krempelt die Ärmel hoch und los geht’s! Ja ganz genau, denn hier darf jeder mit anpacken.

    Wie zum Beispiel beim „Waschtag wie früher“. Hier wird gezeigt, wie mühsam früher das Waschen war. Mit Waschbrett, Seife und Muskelkraft beginnt der Waschtag für Jungs und Mädchen: Wasser holen, Wäsche schrubben, auswaschen und aufhängen – am Waschtag geht es hoch her und es wird spielerisch die Lust an Traditionen und Handwerk geweckt.

    Und wer viel arbeitet, der bekommt auch Appetit. Doch was haben Kinder eigentlich früher zum Frühstück gegessen? Damals gab es sicher nicht so tolle Superfoods wie Porridge und Co. … Weit gefehlt, denn schon damals wurde Getreidebrei gegessen, bei uns bekannt als Schwarzmus. Bei dem Programmpunkt „Vom Korn zum Schwarzmus“ erfahren Kinder wie ein Feld bestellt wird und dürfen selbst das Korn dreschen und mahlen. Anschließend wird dann gemeinsam über Holzfeuer der Brei gekocht und in der Bauernstube gegessen.

    Traditionelle Fertigkeiten auszuprobieren macht besonders Kindern viel Freude und fördert gleichzeitig das Bewusstsein für die Geschichte unserer Region. Geschichte zum Anfassen also …

    Kurz vor Saisoneröffnung am 26. März 2023 wurde das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach deshalb mit der „cittaslow“-Zertifizierung ausgezeichnet.

    Cittaslow ist das internationale Markenzeichen für Gemeinden, die sich um eine höchstmögliche Lebensqualität für ihre Bürger, Unternehmer und Gäste bemühen. Die Stadt Bad Schussenried ist Teil des internationalen Markenzeichen Cittaslow, der Vereinigung lebenswerter Städte.

    Bei den vielen Entdeckungstouren im Museumsdorf Kürnbach können Kinder selbst ausprobieren, erforschen und erkunden. Die spannenden Programmpunkte, wie unter anderem „Tiere auf dem Bauernhof – füttern und besuchen der Tiere“, „Apfelsaft von der Streuobstwiese – selbst pressen und probieren“ und viele mehr können auch für einen Kindergeburtstag gebucht werden. Ein Tag voller spannender Angebote wartet auf die Kinder und nach dem Programm ruft der große Spielplatz mit dem Erlebnis-Baumhaus zum Toben oder die historische Kegelbahn. Auch eine Kiste mit alten Spielen kann ausgeliehen werden, so dass jeder das „Spielen auf d'r Gass“ ausprobieren kann. Im Museumsdorf gibt es genügend Vesperplätze für ein Geburtstagspicknick – wer es noch ursprünglicher und abenteuerlicher will, kann natürlich auch den Grillplatz benutzen. Ein Tag voller Abenteuer und Freude, denn das Museumsdorf Kürnbach bietet mit den vielen verwunschenen Winkeln, Tieren und spannenden Spielmöglichkeiten gerade Kindern und Familien drinnen und draußen viel zu entdecken.

    www.Museumsdorf-Kürnbach.de

    Frühstarter, absolute Gewinner oder Genießer – Simonetta, Glorietta und Co. machen uns glücklich

    „Glorietta“, „Simonetta“, „Belana“, „Corinna“, „Belmonda“ … dies sind die Namen der wunderbaren Damen, die in fast jedem Haushalt wöchentlich Einzug halten.

    Sie sind rund, klein oder groß, fest oder weich – und es ist eine wahre Freude, sie zu genießen. Die Rede ist hier von Kartoffeln!

    Doch so weit hergeholt ist dieser Gedanke nicht. Albert Daiber, vom Kartoffelhof Daiber, erklärt, warum die Kartoffel definitiv weiblich ist. Und er muss es wissen, denn der Kartoffelhof wird bereits in der 4. Generation von der Familie Daiber in Sattenbeuren betrieben. Genau wie die meisten Frauen, will auch die Kartoffel verwöhnt werden. Sie mag keinen harten Boden, ist lieber locker gebettet und schön warm sollte es auch sein. Natürlich auch nicht zu heiß und dauerhafte Nässe kann sie gar nicht leiden. Doch trotz dieser kleinen Ansprüche ist die Kartoffel ein pflegeleichter Zeitgenosse und gesund noch obendrein.

    1978 übernahm Albert Daiber den elterlichen Kartoffelhof in Sattenbeuren, damals mit 3 ha Kartoffeln. Heute werden auf dem Hof 38 ha Kartoffeln angebaut, davon sind 30 ha für die Kartoffelvermehrung. Schon dessen Vater setzte beim Anbau nicht nur auf Verzehrkartoffeln, sondern vor allem auf die Vermehrung. Albert Daiber setzt die Produktion von Saatkartoffeln fort und beliefert in Baden-Württemberg, aber auch im Ausland, Landwirte mit seinen Saatkartoffeln. Außerdem beliefert Kartoffel Daiber Supermärkte in der Region und Restaurants mit leckeren Speisekartoffeln. Durch das im Jahr 2009 gebaute Kartoffellager, kann man auf dem Kartoffelhof Daiber an 365 Tagen im Jahr Kartoffeln im Hofladen kaufen. 75% der Kühlung, des 800m² großen Lagers, werden seit 2020 durch die eigene Photovoltaikanlage abgedeckt. So wird der regionale Einkauf zu einem umweltbewussten Einkauf, gerade im Hinblick auf den Klimawandel.

    Genau daher rührt auch die Leidenschaft, mit der Albert Daiber, und mittlerweile auch sein Sohn Benjamin, ihren Beruf ausüben. Wobei man bei Daibers eher von Berufung reden kann, und möglicherweise fließt Kartoffelstärke statt Blut in ihren Adern. Der hohe Anspruch an die Qualität des Produktes ist hier oberstes Gebot. Darum gewann der Kartoffelhof Daiber 2021 bei einem deutschlandweiten Wettbewerb von Europlant für die beste „Simonetta“-Kartoffel den ersten Platz.

    Für die Familie Daiber ist kein Jahr wie das vorangegangene und jedes birgt neue Herausforderungen. Nach dem Pflanzen im April beginnt Ende Mai das Ablaufen der Bestände. Insgesamt müssen 460 km Reihen abgelaufen werden, manchmal auch in Gummistiefeln. Albert und Benjamin Daiber teilen sich diese Aufgabe über einen Zeitraum von 4 Wochen, für sie ist es aber eher erfüllend – eine Pilgerreise über den eigenen Kartoffelacker, sozusagen. „Das schönste ist zu wissen, dass man ein preiswertes, regionales Lebensmittel für andere Leute anbaut,“ so Albert Daiber.

    Die Kartoffeln von Daibers sind definitiv Slow food. Aus diesem Grund erhielt der Kartoffelhof Daiber 2017 die Cittaslow-Auszeichnung der Stadt Bad Schussenried. Die Stadt Bad Schussenried ist Teil des internationalen Markenzeichen Cittaslow, die Vereinigung lebenswerter Städte. Cittaslow Städte stehen für Lebensqualität und Nachhaltigkeit, fördern außerdem Regionalität und kurze Versorgungswege.

    Wer in den Genuss einer der tollen Knollen kommen möchte, hat im Hofladen in Sattenbeuren, mit 12 verschiedenen Sorten, die Qual der Wahl.

    Egal für welche der Damen Sie sich entscheiden, die Kartoffel ist eine wohlschmeckende Wundertüte.

    www.kartoffel-daiber.de

    Geh aus mein Herz und suche Freud ... in dieser lieben Sommerzeit …

    Was regt sich bei Ihnen, wenn Sie diese Zeilen lesen? Bei fast allen Schussenrieder Bürgerinnen und Bürgern wahrscheinlich eins: Heimatgefühle!

    Erinnerungen an die Kindheit, Feste und Freude auf den Straßen.

    Schon von klein auf lernen die Schussenrieder Kinder das Lied in der Schule, um es am Heimatfest gemeinsam zu singen.

    Heimat, was wären wir ohne sie?! Sie verkörpert unsere Wurzeln, unsere kulturelle Identität und vermittelt ein Gefühl von Zugehörigkeit. Der Verein Brauchtumspflege Magnus-, Heimat- und Kinderfest Bad Schussenried e.V. ist eine treibende Kraft in der ehrenamtlichen Arbeit für die Heimat. Die Mitglieder des Vereins engagieren sich leidenschaftlich dafür, den Menschen die Kultur und Traditionen ihrer Stadt näherzubringen.

    Gegründet wurde der Verein 1978. Unter der Leitung von Franz Mayerföls und Siegfried Gögler wurde dann das Heimatfest zu dem, wie wir es heute kennen. Inzwischen haben ihre beiden Söhne Wolfgang Mayerföls und Markus Gögler die Vorstandschaft des Vereins übernommen. Nachdem das Zepter nun an die nächste Generation weitergegeben wurde, führt diese den Verein mit genauso viel Herzblut weiter wie die Generation davor.

    Beide jetzige Vorstände des Vereins, bekamen das Gen des Ehrenamts bereits in die Wiege gelegt und es war klar für sie, dass sie diese Aufgabe übernehmen wollen.

    Mitbegründer Franz Mayerföls ist nun bereits seit 45 Jahren aktiv für den Verein tätig. Fast genauso lang engagierte sich auch Uli Schmid als stellvertretender Vorstand, seit 1983.

    Früher wie heute ist eines der großen Anliegen der Mitglieder die Belebung der Stadt – das, was sie nun mal lebenswert macht. „Schon die Äbte vor 200 Jahren haben erkannt, wie wichtig es ist, dass die Stadt besucht wird und lebendig bleibt.“ so Uli Schmid.

    Der Brauchtumsverein ist das ganze Jahr über aktiv. Beginnend mit der Fasnet, gefolgt vom Maibaumstellen, dem Magnus- Heimat und Kinderfest und dem großen Pferde- und Krämermarkt. Ziele dieser Veranstaltungen waren und sind noch heute das Heimatgefühl zu stärken, aber auch den Handel und die Gastronomie zu unterstützen. Der Pferde- und Krämermarkt lockt tausende von Besucher, auch von weither in die Stadt – weil es etwas Besonderes ist.  Diese Veranstaltungen stärken also nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern sind auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

    Vor der Gründungzeit des Vereins gab es in Bad Schussenried im Juni das Kinderfest und das Magnusfest im September, damals alles im privaten Ehrenamt organisiert. Unter Bürgermeister Kohler wurden die beiden Feste zu einem Großen zusammengeschlossen – dem Magnus-, Heimat- und Kinderfest. Den Namen erhielt das Magnus-, Heimat- und Kindefest vom Patron der ehemaligen Klosterkirche in Schussenried St. Magnus. Der 6. September ist sein Gedenktag. In Bad Schussenried ist St. Mang, wie der Heilige volkstümlich heißt, das dritte Septemberwochenende gewidmet; in diesem Jahr wird vom 14. bis 18. September gefeiert.

    All dies wurde über die Jahre durch die großartige Zusammenarbeit der verschiedenen Vereine in Bad Schussenried aufgebaut. Nur durch die gegenseitige Unterstützung und Vernetzung sind all diese Projekte überhaupt zu stemmen.

    Im Brauchtumsverein Bad Schussenried schätzt man die Bedeutung von Heimat und setzt sich aktiv dafür ein, dieses Gefühl in der Gemeinschaft zu fördern und vor allem auch den Kindern die Verbundenheit zur Heimat zu vermitteln.

    So werden am Mangenfest auf dem Schulhof Fahnen gehisst und gemeinsam die Lieder zum Heimatfest gesungen. Denn das Gemeinschaftsgefühl stärkt den Menschen und befriedet. Außerdem erhalten die Schüler und Schülerinnen einen Mangenbatzen, gesponsert vom Brauchtumsverein. Jeder erhält einen Gutschein über 3,- Euro, den er auf dem Fest ausgeben kann. Der Zuschuss reicht heute nicht mehr so weit wie früher. Doch trotzdem versucht der Verein jedes Jahr dies den Kindern in Bad Schussenried zu ermöglichen. „Früher bekam jedes Kind am Heimatfest eine Wurst und einen Wecken aus dem Korb. Heute treten die meisten erst mal den Weg zum Karussell oder Boxauto an.“ so Franz Mayerföls

    Wieviel Zeit die Planung dieser Veranstaltungen in Anspruch nimmt, kann man sich kaum vorstellen. Wussten Sie, dass der Straßenschmuck der Veranstaltungen selbst genäht wurde? Dass die Wimpel jedes Mal gebügelt werden, damit sie beim nächsten Mal wieder die Stadt zum Glänzen bringen? Oder dass die Kostüme für den Umzug sortiert, gereinigt, aufgehängt und gepflegt werden müssen? Wer schmückt die Festwagen, wer kümmert sich um Straßensperrungen, um das Zelt, die Musik und Essenstände …

    Um die Arbeit etwas aufzuteilen, hat der Verein mittlerweile ein Komitee gebildet, bestehend aus 13 Mitgliedern, in dem jeder ein Aufgabengebiet hat.

    Angewiesen sind diese treibenden Kräfte auf jede Menge Unterstützung. Allein in der Kommission für das Manngenfest sind über 50 Leute. Doch auch sie könnten all dies ohne die Unterstützung der Stadt nicht möglich machen. Wie schön, dass es Menschen gibt, die sich so engagieren, die Familien haben, die sie unterstützen und die so viel Herzblut für ihr Ehrenamt aufbringen.

    Bad Schussenried ist lebens- und liebenswert, das ganze Jahr über.

    Letztendlich stärkt der Brauchtumsverein Bad Schussenried das Heimatgefühl, indem er den Menschen die Möglichkeit gibt, ihre kulturelle Identität zu pflegen und zu feiern. Er fördert den Zusammenhalt in der Gemeinschaft und schafft eine Atmosphäre des Stolzes und der Verbundenheit. Das Heimatgefühl ist ein wertvolles Gut, dass uns Orientierung, Geborgenheit und ein Gefühl der Verwurzelung verleiht. Der Brauchtumsverein leistet einen wertvollen Beitrag dazu, dass dieses Gefühl in Bad Schussenried lebendig bleibt und von Generation zu Generation weitergetragen wird.

    Aus diesem Grund steht der Brauchtumsverein ganz im Sinne des Cittaslow Gedanken der Stadt Bad Schussenried. Die Stadt Bad Schussenried ist Teil des internationalen Markenzeichen Cittaslow, die Vereinigung lebenswerter Städte. Cittaslow-Städte pflegen überlieferte Traditionen, stellen den Menschen in den Mittelpunkt und stehen für Lebensqualität. Besonders wichtig sind hierbei die Wahrung von regionalen Besonderheiten, Förderung von Veranstaltungen und das Erhalten kultureller Einrichtungen.

    Zum Schluss noch ein kleiner Tipp für alle, die auch ein Teil dieses Teams sein möchten und etwas zum Erhalt der Tradition beisteuern wollen: Werden Sie Wagenpate und schmücken Sie einen der 40 Wagen für den großen Festumzug. Und nun wünschen wir viel Spaß auf dem Magnus-, Heimat- und Kinder-Fest in Bad Schussenried.

     

    Kaufen wo es wächst – Pflanzenvielfalt aus unserer Region von Gärtnerei Straub

    Sie bringen uns Freude und verschönern Gärten und Häuser – die Vielfalt der Pflanzen, mit all ihren Farben und Größen, erfreut uns immer wieder aufs Neue.

    Doch die Zeiten für kleine Gärtnereien sind schwer geworden. Betriebe, die nicht nur mit Blumen und Pflanzen handeln, sondern selbst anbauen, sind in unserer Gegend nur noch eine kleine Handvoll. In Bad Schussenried gibt es eine der wenigen Gärtnereien, die noch selbst produziert.

    Die Traditionsgärtnerei Straub ist in Bad Schussenried seit 1904 fest verwurzelt. Heute wird die Gärtnerei in 3. Generation von Ludwig Straub und seiner Frau Elisabeth geführt. Auf ca. 8.000 qm Gewächshaus-Fläche werden hier Pflanzen ausgesät, gezogen, gepflegt und gehegt. Im Gegensatz zu den meisten Gärtnereien in der Region zieht die Gärtnerei Straub einen Teil ihrer Pflanzen noch direkt vor Ort. Sie denken, dass dies doch genau das sei, was eine Gärtnerei macht? Sollte man meinen, doch leider kann genau das fast keine kleine Gärtnerei mehr leisten – die Gärtnerei Straub die einzige noch verbliebene.

    Der Schwerpunkt der eigenen Anzucht liegt hier bei den Balkon- und Beetpflanzen sowie bei vielen verschiedenen Gemüsepflanzen, wie Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini ...

    Natürlich kann auch die Gärtnerei Straub nicht alle Pflanzenarten selbst aussäen. Viele Pflanzen werden von Lieferanten als sogenannte Jungpflanzen eingekauft, getopft und dann mit viel Liebe gepflegt, bis sie zu einer stattlichen Pflanze gewachsen sind. Diese Pflanzen werden dann regional verkauft. Nicht nur im eigenen Geschäft, sondern auch an Blumengeschäfte und andere Gärtnereien in der Region.

    Viele Gärtnereien mussten in den letzten Jahren schließen. Gründe hierfür sind fehlende Nachfolger, Energiekosten, Bürokratie und auch die Discounter, die immer mehr Pflanzen in ihrem Angebot haben. Was unterscheidet die Gärtnerei Straub also von den anderen Gärtnereien?

    Charles Darwin lehrte uns bereits, dass eine Pflanze, die überleben will, anpassungsfähig sein muss. Genau das ist das Erfolgsrezept der Gärtnerei Straub. Über die Jahre hinweg wurde das Geschäftsmodell immer wieder geändert und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst.

    Nach dem ersten Weltkrieg war die Nachfrage nach Lebensmitteln groß und so wurde der Gemüseanbau von Franz Straub, dem Gründer der Gärtnerei, stark ausgebaut. Ende der 50er Jahre, als der Wohlstand wieder zunahm, wurde auch der Wunsch nach Luxus wieder größer. So verschob sich der Schwerpunkt auf Schnittblumen zusätzlich zur Gemüseproduktion. In den 90er Jahren musste die Familie Straub den Gemüseanbau, nach der Gesundheitsreform, so gut wie einstellen und sich ein neues Standbein für die Gärtnerei suchen, nachdem die Lebensmittel-Belieferung der Klinikküchen wegfiel. Damals wurde der Entschluss gefasst, den Betrieb auf Beet- und Balkonpflanzen umzustellen, und das nicht nur für die Eigenproduktion, sondern auch als Lieferant für andere Gärtnereien. Dieser Entschluss sicherte das Überleben der Gärtnerei bis heute. Nach dem auch viele Großhändler nur noch Baumärkte belieferten und in großen Stückzahlen verkauften, fand die Gärtnerei Straub hier eine Nische.

    Innovation ist unabdingbar. Deshalb werden seit einigen Jahren manche Arbeitsschritte in der Gärtnerei maschinell erledigt. So können in der Stunde mit der Topfmaschine bis zu 2.000 Pflanzen getopft werden. Auch das Gießen geht, durch die geregelte Bewässerung von unten, viel schneller. Das überschüssige Gießwasser sammelt sich in einem großen Auffangbecken und wird wieder in den Kreislauf gebracht. Die Gewächshäuser werden durch einen Klimacomputer geregelt, welcher Lüftung, Schattierung und Heizung sowie das Gießen, überwacht.

    Doch ganz ohne Handarbeit geht es nicht, wer eine Gärtnerei führt, muss viel Einsatz bringen, da reicht der Grüne Daumen allein nicht aus. Wenn die Pflanzen am Wochenende durstig sind, dann kann man nicht bis Montag warten … Die Inhaber und Mitarbeiter der Gärtnerei Straub kennen dies und sind oft auch am Wochenende bei den Pflanzen anzutreffen. Denn genau hier hängt das Herzblut der Inhaber: Zu sehen, wie die kleinen Pflanzen heranwachsen, zu wissen woher sie kommen und am Ende ein schönes Endprodukt vorweisen zu können, das ist für die beiden das allerschönste.

    Hierbei legen sie auch viel Wert auf die Nachhaltigkeit der Produktion und auch im Verkauf selbst. So sind z.B. alle Pflanztöpfe aus 100% recyceltem Material und werden immer wiederverwendet. Auch die Erde für die Pflanzen wird direkt vor Ort durch den eigenen Kompost hergestellt. Zurzeit findet hier die Umstellung auf torffreie Erde statt, ganz im Sinne des Klimaschutzes. Seit 2019 können Kunden bei ihrem Einkauf ein- oder mehrere der praktischen „grünen Pfandkisten“ für den Transport der Pflanzen mitnehmen. Diese ist aus Recyclingmaterial und kann jederzeit wieder zurückgebracht werden. Dieses Pfandsystem hat sich in den letzten Jahren bewährt und wird gut angenommen.

    Das Arbeitsklima ist den Inhabern der Familiengärtnerei wichtig und das spüren auch die Mitarbeiter, die teilweise schon bis zu zehn Jahren hier arbeiten. Seit 1978 bildet der Betrieb sowohl Florist|innen, als auch Gärtner|innen aus und sichert so den Nachwuchs für dieses Berufsfeld.

    Die Firmenphilosophie und die Nähe zur Region machen die Gärtnerei Straub zu einem wichtigen Teil der Cittaslow Stadt Bad Schussenried. Mit der Verbindung aus traditioneller Herstellung und Innovation, durch die kurzen Versorgungswege und die natürlichen Produktionsabläufe, passt die Gärtnerei Straub genau in die Cittaslow
    Bewegung.

    Cittaslow ist das internationale Markenzeichen für Gemeinden, die sich um eine höchstmögliche Lebensqualität für ihre Bürger, Unternehmer und Gäste bemühen.

    www.blumen-straub.info

    Begeisterung für gutes, traditionell schwäbisches Essen – hier kocht man den Unterschied

    Wer kennt ihn nicht, den Wunsch: Einfach mal wieder ausgehen und es sich bei einem leckeren Essen im Restaurant gut gehen lassen. Wenn einem schon beim Betreten des Raumes das Wasser im Mund zusammenläuft, weil die Luft gefüllt ist von köstlichen Gerüchen aus der Küche.

    Doch leider wird heute die Erwartung oft enttäuscht, denn das kleine Küchen-Geheimnis vieler Gastronomen lautet mittlerweile: Fertigprodukte. Erschreckend, aber leider wahr. Wo früher noch geklopft, geschnitten und abgeschmeckt wurde, verlässt sich der ein oder andere lieber auf das Aufreißen eines Päckchens oder das Erwärmen von Tiefkühlkost und der einzige Geruch aus der Küche ist der von altem Fritteusen-Fett. Doch einige Restaurants trotzen dem Druck des Personalmangels und finden Wege die Tradition der Guten Küche zu bewahren, so auch der Landgasthof Linde in Steinhausen.

    In einer Zeit, in der immer mehr Restaurants auf billige Fertigprodukte zurückgreifen, setzt der Landgasthof Linde in Steinhausen konsequent auf hausgemachte Gerichte ohne Kompromisse bei der Qualität.

    Bernd Heinzelmann leitet seit dem Jahr 2000 den Gasthof, bereits in 4. Generation, zusammen mit seiner Frau Elke. Das Traditionshaus wurde im Jahr 1609 vom damaligen Prämonstratenser-Kloster gebaut. Der besondere Ort, gegenüber der wohl „schönsten Dorfkirche der Welt“ lockt auch heute noch viele Besucher von weit her.

    Küchenchef Heinzelmann und das Küchenteam legen großen Wert auf frische Zutaten aus der Region und bereiten alles selbst zu. Diese Hingabe zum Handwerk spiegelt sich in jedem Bissen wider und lässt die Gäste die wahre Essenz der schwäbischen Küche erleben.

    Das Herz des Küchenchefs selbst schlägt vor allem für die Fisch- und Wildgerichte. Das Wild erhält der Gasthof von den örtlichen Jägern, auch gern mal neun ganze Rehe auf einmal, 120 bis 150 im Jahr. Diese werden ausgenommen als Ganzes geliefert und dann vom Gasthof komplett verwertet. Bernd Heinzelmann kennt sich im Umgang mit Tieren aus, hat der Gasthof früher doch selbst Landwirtschaft betrieben. „Ein respektvoller Umgang mit Fleisch ist mir ein großes Anliegen, so kann gutes Essen gelingen,“ so Bernd Heinzelmann.

    Für alle, die Lust auf gehobene regionale Küche haben sind die Wildwochen ein „Muss“ und das wissen viele, denn der Gasthof ist weit bekannt. Was also ist das Geheimnis, des Landgasthofs, der seit vielen Jahren schon mit gleicher Qualität bestehen kann?

    Viele Restaurants haben mittlerweile mehr Tage in der Woche geschlossen als geöffnet. Nicht so die Linde, hier gibt es seit 20 Jahren dieselben Öffnungszeiten. Bernd Heinzelmann erklärt: „Wir investieren und entwickeln uns stetig weiter.“ Erst 2022 wurden in der Gaststätte 150 qm an- und umgebaut und die Toiletten modernisiert. Durch den Umbau wurde ein stimmiges Gesamt-Ambiente geschaffen und Arbeitsabläufe optimiert. Bereits 2016 wurde der Gasthof um das Landhotel erweitert, das ebenfalls gut angenommen wird.

    Darüber hinaus engagiert sich der Landgasthof auch in der Ausbildung junger Talente, um die Kunst des Kochens zu bewahren und das Kochhandwerk von Grund auf zu erlernen. Ulrike Oberhofer (geb. Heinzelmann) ist die Ausbilderin im Hotel- und Restaurantfach. Bernd Heinzelmann selbst arbeitet als Ausbildungsbeauftragter bei der DEHOGA RV und ist mit dem Dehoga-Gastromobil auf Messen unterwegs, um junge Leute für den Beruf zu begeistern. So setzt die Linde, in einer Zeit, in der viele Betriebe aufhören auszubilden, ein wichtiges Zeichen. Dieser Einsatz ist von großer Bedeutung, da viele Auszubildende heutzutage nicht mehr die grundlegenden Kochtechniken beherrschen. Im Landgasthof Linde wird ihnen noch die Kunst des Kochens vermittelt, angefangen bei den Grundlagen wie der Zubereitung eines Soßenansatzes oder einer klassischen Suppe, das – ob Sie es glauben oder nicht – gar nicht mehr alle beherrschen …

    Bernd Heinzelmann erkannte früh den Zusammenhang von fehlendem Fachpersonal und dem Kauf von vorgefertigten Speisen. Gibt es zu wenige Küchenhilfen versucht man dem durch Arbeitsersparnis zurande zu kommen. Um dem entgegenzuwirken und da es immer weniger ausgebildete KöchInnen gibt werden in der Linde auch Köche aus anderen Ländern ausgebildet. „Zurzeit sind ein Koch und ein Restaurantfachmann aus Indonesien und ein Koch aus Vietnam in unserem Team tätig.“ Nur mit genügend Personal ist es möglich, dass vier Personen 2 Stunden lang 40 kg Schupfnudeln machen, die dann 1 Woche reichen. Andere in der Branche versuchen durch Arbeitsersparnis und dem Kauf von Fertigprodukten diesem Problem entgegenzutreten. Auch das Service-Personal trägt dazu bei, dass sich die Gäste hier so wohl fühlen. Was leider noch viele unterschätzen, wird im Landgasthof gefördert: freundliches und offenes Personal, das sich gerne um die Gäste kümmert und versucht alle Wünsche zu erfüllen, so dass man immer wieder gerne kommt.

    Der Landgasthof Linde in Steinhausen ist ein wahrer Schatz für Liebhaber der gehobenen schwäbischen Küche. Hier können Sie traditionelle Gerichte auf höchstem Niveau genießen, die mit viel Liebe zum Detail zubereitet werden. Die Linde setzt ein wichtiges Zeichen, indem sie sich aktiv in der Ausbildung junger Talente engagiert. Der Bezug zur Region, der durch die heimische Küche und durch die vielen regionalen Partner, wie den Kartoffelhof Daiber oder der Landzunge, gepflegt wird, passt der Landgasthof Linde wunderbar in den Cittaslow-Gedanken der Stadt Bad Schussenried. Die Bewahrung traditioneller Herstellung regionaltypischer Produkte ist ein großes Ziel der Cittaslow Stadt. Bad Schussenried gehört zum Cittaslow – Netzwerk lebenswerter Städte. Cittaslow-Städte fördern Regionalität und kurze Versorgungswege, stellen den Menschen in den Mittelpunkt und stehen für Lebensqualität und Nachhaltigkeit.

    Also, nehmen Sie Platz im Landgasthof Linde und genießen Sie ein authentisches schwäbisches Gericht, mit dem Wissen, dass dieses Essen mit viel Liebe und Hingabe für Sie zubereitet wurde. Mit diesem Gedanken im Hintergrund schmeckt es gleich noch besser – Guten Appetit!

    www.zur-linde-steinhausen.de

    Einmal König sein! Heutzutage fast unmöglich?

    Schon beim Betreten des Restaurants Klosterhof in Bad Schussenried wird der Gast verwöhnt: Ein köstlicher Duft, der aus der Küche kommt, ein wunderschön dekorierter Gastraum und ein freundliches Lächeln, mit dem das Servicepersonal einen willkommen heißt. Das Motto des Restaurants spürt man hier in jeder Ecke und auf jedem Teller: „Wir lieben, was wir tun.“

    Für Bianca Willnecker-Lotter ist der Gast auch heute noch König. Sie führt das Restaurant Klosterhof im Herzen von Bad Schussenried mit Herzblut und Engagement – so dass am Ende jeder Besucher glücklich geht. Jeder Gast soll sich hier rundum wohl fühlen, dies ist der Anspruch der Chefin. Dafür erschafft sie, immer wieder aufs Neue, ein komplettes Wohlfühlpaket: Ein passend dekoriertes Ambiente, schönes Geschirr, leckeres Essen und ein freundlicher, zuvorkommender Service. Denn genau das, meint Bianca Willnecker-Lotter, habe jeder Gast verdient. Selbst der kleine Brownie, den es zum Kaffee gibt, ist hier selbstgemacht.

    Leider ist es heute nicht mehr gang und gäbe, dass man bei einem Restaurantbesuch rund um verwöhnt wird, das Essen köstlich und auch sein Geld wert ist. Der Gast wird häufig nicht mehr wie ein König, sondern vielmehr wie ein Lehnsmann behandelt und das Essen ist des Öfteren kein köstliches Mahl, sondern etwas, das weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Doch nicht verzagen, verschwunden sind die Perlen der Gastronomie noch nicht, wie zum Beispiel im Klosterhof in Bad Schussenried.

    Bianca Willnecker-Lotter wurde im Klosterhof bereits groß, denn damals führte ihr Vater das Restaurant. Seit 8 Jahren hat sie nun ihr Hobby zum Beruf gemacht und leitet den Klosterhof mit Leib und Seele. Möglich ist dies nur, durch die Unterstützung ihres Mannes, der ebenfalls mitanpackt, und ihrer beiden Söhne, von denen einer bereits in die Fußstapfen der Mutter tritt. In dieser Familie führt eben keiner ein „Lotterleben“.

    Besondere Freude macht es der Chefin, sich immer neue Kreationen auszudenken und auszuprobieren – man wird wortwörtlich in Versuchung geführt. Die abwechslungsreiche Karte lädt dazu ein, Neues zu versuchen, was die Kundschaft auch gerne annimmt.

    Hier zeigt sich die Vielfältigkeit und Flexibilität, die die Küche des Klosterhofs so besonders macht und die sich in keine Schublade stecken lässt. Der Blick in die Karte überrascht und lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Egal, ob Klassiker wie Schweinemedallions und Rostbraten, der „preisgekrönte Hirschburger“ oder vegetarische Gerichte wie Burrata mit Couscous oder Ofengemüse, hier ist für jeden etwas dabei.

    „Wir sind immer offen für Neues und lieben es, uns neuen Herausforderungen zu stellen.“, so Bianca Willnecker-Lotter. Besonderen Wert hat hierbei auch die Zubereitung von frischen Zutaten, es kommt kein vorgefertigtes Gemüse auf den Tisch. Auch der regionale Bezug, ist ihr sehr wichtig. So kommt zum Beispiel das Wild von den örtlichen Jägern und der Wein vom Bodensee.

    Der Anspruch der Chefin ist hoch, auch von ihrem Team erwartet sie immer vollen Einsatz und mehr. „Wir haben ein tolles Team, das wir sehr schätzen, und alle Mitarbeiter arbeiten gerne bei uns. Das ist mir wichtig.“, so Bianca Willnecker-Lotter, der das Arbeitsklima sehr am Herzen liegt und die viel dafür tut, dass die Mitarbeiter den Spaß an der Arbeit nicht verlieren.

    Doch nicht nur im Restaurant können sich die Gäste verwöhnen lassen. Ob Tagung, Hochzeit, Taufe oder Familienfeier, das köstliche Catering vom Klosterhof kann individuell zusammengestellt werden – egal ob für 30 oder 300 Personen. Bei der Auswahl und Planung versucht Bianca Willnecker-Lotter allen Wünschen gerecht zu werden, wobei hier oftmals auch Spontanität, Kreativität und Flexibilität gefragt sind.

    Seit neustem kann man für Veranstaltungen aller Art auch einen speziellen Getränke-Aperitiv-Wagen samt Personal buchen. Eine gute Möglichkeit, für alle, die sich etwas ganz Besonderes für sich und die Gäste wünschen.

    Wer sich auch mal zuhause verwöhnen will, der kann das mit einem der vielen selbstgemachten Klosterhof-Spezialitäten machen. Wie zum Beispiel im Herbst mit köstlicher Zwetschgen-Marmelade, oder im Winter mit einem heißen Glüh-Gin. Die winzigen Goldpartikel verleihen der Flasche einen besonderen Glanz. Na dann, zum Wohl!

    Im Klosterhof in Bad Schussenried wird der Gast in den Mittelpunkt gestellt, gleichzeitig werden mit Aktionen und Veranstaltungen die Stadt unterstützt. So wird ein genussvolles Beisammensein möglich.

    Dies alles, und das Bemühen um kurze Versorgungswege und regionale Produkte, machen den Klosterhof zu einem Repräsentanten des Cittaslow-Gedankens der Stadt Bad Schussenried. Cittaslow ist das internationale Markenzeichen für Gemeinden, die sich um eine höchstmögliche Lebensqualität für ihre Bürger, Unternehmer und Gäste bemühen. Seit 2010 trägt die Stadt Bad Schussenried dieses Siegel. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die man als Gast im Klosterhof erfährt, machen Bad Schussenried ein Stück lebenswerter und fördern so den Grundgedanken der Cittaslow-Städte.

    www.klosterhof-schussenried.de

    Eine Cittaslow, das ist...

    ...eine Stadt, in der Menschen leben, die neugierig auf die wiedergefundene Zeit sind, die reich sind an Plätzen, Theatern, Geschäften, Cafes, Restaurants, Orten voller Geist, ursprünglichen Landschaften, faszinierender Handwerkskunst, wo der Mensch noch das Langsame anerkennt, den Wechsel der Jahreszeiten, die Echtheit der Produkte und die Spontaneität der Bräuche genießt, den Geschmack und die Gesundheit achtet...