Als spätromanische Pfeilerbasilika erbaut
Die Pfarrkirche St. Magnus mit dem prachtvoll geschnitzten Chorgestühl von Georg Anton Machein (1717), wurde um das Jahr 1185 als spätromanische Pfeilerbasilika erbaut und ständig den Stilepochen der Jahrhunderte angepasst.
Das Chorgestühl
Das Chorgestühl (1715 - 1717) aus der Überlinger Werkstatt des G. A. Machein enthält Darstellungen aus der vernunftlosen Tier- und Pflanzenwelt und aus dem geheimnisvollen Reich der Laster und Dämonen.
Heiligenstatuen erinnern an männliche und weibliche Ordensgründer.
Die Rückwand zeigt Bibelreliefs, in denen Gestalten des Alten und Neuen Testaments verkörpert sind.

Klostermuseum
Über 800 Jahre Klostergeschichte werden im Klostermuseum gezeigt.
Untergebracht sind die Schätze im erhalten gebliebenen Nordflügel des Kreuzgangs, in der darüber liegenden alten Konventsbibliotheks und der daran anschließenden Oberen Sakristei.
Es sind Kostbarkeiten, die bis zur Säkularisation zum Reichsstift der Prämonstratenser gehörten, danach aber ein teilweise vergessenes Dasein fristen mussten. Um sie zu erhalten und auch der kommenden Generation noch vor Augen führen zu können, sind die Schaustücke in Barockschränken und Vitrinen gelagert.
Zu sehen sind
Gemälde, darunter alte Klosteransichten und zwei besonders wertvolle Bilder von Johann Zick, dem Vater des Kirchenfreskanten, ebenso Paramente, Mitren und Pallen. Ferner kostbare Handschriften wie das berühmte Silberbuch und wertvolle Drucke.
Desgleichen Teile des Schussenrieder Kirchenschatzes, zu dem auch der spätgotische Magnusstab gehört. Außerdem mehrere Grabdenkmäler und eine große Anzahl von Skulpturen und Reliefs, Kruzifixe, Madonnen, Pietas, Heilige und vieles andere mehr.
